Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
Simon Rattle

"Rattle kostet die Stilbrüche aus, und er folgt von der ersten bis zur letzten Note einem klaren Konzept, ohne sich in Details zu verlieren."
Michael Stegemann, stereoplay, 10/2008

"Rattle dosiert die Frechheiten dieser neoklassischen Musik und stellt sie doch ungeniert aus. Er putscht ihren Puls so auf, dass die Musik schnell zu atmen, zu tanzen, zu swingen beginnt. Den Kopfsatz der Sinfonie in drei Sätzen hat man selten so rassig gehört, er klingt zum einen nach Hollywood, zum anderen nach Ritual. Immer gibt Rattle der Musik eine Dosis mehr Würze mit, als man erwartet."
Wolfram Goertz, Die Zeit, 25.09.2008

Stern des Monats
"... die Neuaufnahme ... hat etwas Üppiges, Prunkendes, da ist ein Luxus aus Klangpracht und Detailformung, der einen fast trunken macht. ... Hier ist es der sinfonische Drive, der dem Musizieren eine unaufhaltsame Richtung gibt. Die Miniaturen formen sich zu einem Fresko, das Strawinsky wunderbar gefallen hätte."
Wolfram Goertz, Fono Forum, September-Ausgabe 2008

"Absolute Orchesterkultur, dafür stehen die Berliner. Selten lässt sich dies besser erweisen als in Strawinskys rhythmisch hoch komplizierten sinfonischen Werken."
Matthias Wendt, Audio, September-Ausgabe 2008

Der Herr der Rhythmen
"... eine klanglich exzellente, dynamisch agile Einspielung der großen Sinfonien Strawinskis. ... Vor allem mit der Sinfonie in drei Sätzen (1942-45), in der 'Le Sacre' nachhallt und der Krieg sein Echo hinterließ, kann er [Rattle] sich als Herr der Rhythmen hervortun."
Dr. sc. Eberhard Kneipel, Ostthüringer Zeitung, 22.08.2008

Rattle dirigiert Strawinski
"... und wieder hört man diese enorme motorische Energie und einen hellen, durchsichtigen Orchesterklang. Jedes Detail wird ausgeleuchtet, jedes Solo von den großartigen Bläsern veredelt."
rud, Mannheimer Morgen, 14.08.2008

Delikatessen
"Dass Rattle über einen orchestralen Delikatessenladen verfügt, bringt er allenthalben zu Gehör. Stravinskys Musik blüht trotz etwas schnellerer Tempi in üppigen instrumentalen Farben, die den kunstvollen Stiltransformationen überraschend gut bekommen. ... In der Psalmensinfonie besticht zudem der Rundfunkchor Berlin ... Stimmen und Instrumente scheinen am Ende geradezu im Raum zu schweben."
Georg Henkel, www.musikansich.de, 09.08.2008

"Dass man diese CD so gerne hört, hat man nicht zuletzt Simon Rattle zu verdanken, der in der Sinfonie in C melodisch verschlungene Abschnitte klar gegen rhythmisch perkussive absetzt, den Verlauf der motorischen Strukturen im Blick behält und sich in seiner Lesart nie in die reine Herausarbeitung des sogenannten neoklassizistischen Stils bei Stravinsky flüchtet. Blitzschnell vollziehen die Berliner Philharmoniker unter seiner Leitung den Wechsel der musikalischen Charaktere mit, hier macht jede gespielte Note Sinn."
Aron Sayerd, www.magazin.klassik.com, 02.08.08

"Simon Rattle's performances ... are as energised and impeccably played as one would expect, with the woodwind contributions a particular delight. ... Yet all three works have a litheness and confidence, a perfect balance between the sections, and, in the Symphony of Psalms, between the orchestra and the superbly groomed choir, that give the music a transparent 'classical' feel."
Andrew Clements, Guardian, 20.06.2008

Lang ist der Weg zum Halleluja
"Simon Rattle lässt sich vom Geschwätz über den verschwundenen 'deutschen Klang' nicht beirren. ... Die Mühe lohnt sich, das erlösende Halleluja in C kommt."
cfl, Rheinischer Merkur, 19.06.2008

"Deutlich werden in diesem, Sir Simon und den Seinen liegenden Repertoire die Orchesterstärken ausgespielt. Karajans Referenzaufnahme der Symphony in C wird so (fast) erreicht."
bru, Die Welt, 11.06.2008

Igor Strawinsky: Sinfonie in drei Sätzen

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