Simon Rattle und die Berliner mit Brahms
Alle vier Sinfonien
Brahms und die Berliner: Jeder Dirigent, der das zusammenbringt, knüpft an Traditionen an, die weit in die Geschichte reichen. Immerhin hat der Komponist 1884 kurz nach der Wiener Premiere seine Dritte zusammen mit den Berlinern aufgeführt. Simon Rattles Vorgänger Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan formten in Berlin den stufenlos wandelbaren Klang, der dieses Orchester zum besten Brahms-Interpreten der Welt machte.
Wie fast alle Berliner Produktionen, spielte Rattle die Sinfonien live ein. Schon die Konzerte ließen die internationale Kritik aufhorchen: So lobte Die Welt die Interpretation der Vierten als „ekstatische Apotheose dessen, was heutiges Orchesterspiel, Reaktionsschnelle, knapp skizzierte Kommentare einem längst klassischen Werk abgewinnen können.“ Simon Rattle beweist einmal mehr, wie überzeugend er die Traditionen des Spitzenorchesters mit dem Weg ins 21. Jahrhundert zu verbinden weiß: „Rattle verbindet Furtwänglers Dimensionen mit Karajans schönem Ton.“ (Die Zeit)
Tracklisting
CD 1
Sinfonie Nr.1 c-moll op. 68
CD 2
Sinfonie Nr.2 D-dur op. 73
Sinfonie Nr.3 F-dur op. 90
CD 3
Sinfonie Nr.4 e-moll op. 98
2 CDs 2672542 - VÖ: 14.08.2009


