„Jetzt brachten die Berliner und Rattle die Quadratur des Zirkels zustande: Der Mitschnitt eines Konzertes von 2009 vereinigt den Avantgardisten-Papst des 20. Jahrhunderts mit dem Vollender des 19. Jahrhunderts in einem einzigen Stück. Und Maestro Rattle lässt es gemeinsam mit dem Ensemble krachen, dass es eine Freude ist.“ Spiegel online http://www.spiegel.de/kultur/musik, Werner Theurich, 8.19.2011
„Rattle interpretiert das alles mit viel agolischer Freiheit, mit rhythmischen Drive und großer Geste. Und seine fabelhaften Mitstreiter steuern wunderbare Soli sowie ihren gerühmten dunklen, warmen, satten und samtenen Orchesterklang bei. „Schöner“ kann Schönberg kaum klingen – vor diesem Schönberg muss niemand Angst haben.“ BR-online http://www.br-online.de/br-klassik/cd-tipps/, Friedemann Leipold, 18.10.2011
„Man höre und staune.“ Niels Kaiser, hr2-kultur, 24.08.2011
„Rattle und seine Berliner musizieren weit über das hinaus, was man bisher als perfekt zu bewundern gewohnt war. Sie produzieren einen emotionalen Klang, der nur eins auslösen kann: Beigeisterung. Schönberg wird die Möglichkeit einer solchen bislang unerhörten Aufführung geahnt haben. Allein dafür muss man ihn lieben.“ Stephan Arndt, Hannoversche Allgemeine, 24.09.2011
„Der Dirigent lässt seinem Orchester die Zeit, den Klang frei zu entfalten und strömen zu lassen.“ http://www.ndr.de/kultur/klassik/, 31.08.2011
„Die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Simon Rattle beleuchten diese Verbindung.“ (EW), Concerti September 2011
„Für eine brillante Klangbalace ist […] gesorgt – darüber hinaus vor allem für ein Programm, das uns in eine ungeheuer fesselnde Zeit entführt.“ http://www.ndr.de/kultur/klassik/, 31.08.2011
Speziell die dynamische Bandbreite ist beeindruckend und macht die klug herausgearbeiteten Höhepunkte zum Genuss. Eine der besten Mahler-Aufnahmen.
(TR), Concerti, März 2011
Umwerfender Rattle
Der britische Pultstar hat das Werk im Jahr 1987 schon einmal mit dem City of Birmingham Orchestra aufgenommen. ... Auch in seiner neuen Einspielung geht er recht zwanglos mit den Tempi um, nun aber mit mehr Überzeugungskraft und struktureller Stabilität. Und die Spielkultur und Präzision der Berliner sind zudem eine Klasse für sich.
(wall), WZ, 22.02.2011
Rattle formt keine gleichsam „intellektuelle“, sondern eine musikantische Auslegung des tönenden Mahler-Universums.
Rüdiger Heinze, Augsburger Allgemeine, 19.02.2011
Mit seinen exzellenten Berliner Philharmonikern Iässt Sir Simon Rattle die grandiose Musik voller Wehmut, Heiterkeit, Trauer und Hoffnung aufblühen. Bis hin zum bombastischen Chorfinale, das die Pforten zum Paradies zu sprengen scheint.
Hörzu, 15.02.2011
Voller Leidenschaft verleiht Rattle Mahlers Klangrausch zwischen Apokalypse und Erlösung der Menschheit unbändige Kraft. Brillante Philharmoniker und ein mächtiger Berliner Rundfunkchor treiben die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod im Finalsatz bis zur Ekstase, ohne allerdings die Balance zu verlieren.
www.mdr.de/mdr-figaro/musik, 14.02.2011
Bis an die Grenzen des Ausdrucks gehen alle Beteiligten, zugleich wirkt alles ausbalanciert, fein durchdacht. Wie diese Gegensätze sich hier vereinen, das fasziniert und bringt Mahlers musikalische Ideen zum Leuchten. Bravo!
Dagmar Penzlin, www.ndr.de/kultur/klassik, 10.02.2011
Kraftvoll und mit Liebe zu verspielten Details führt Rattle durch diese Sinfonie, sein Mahler ist hoffnungsvoll und versöhnlich.
bs, musik.woche, 10.02.2011
Rattles Einspielung mit den in Hochform auflaufenden Berliner Philharmonikern setzt Mahlers „Auferstehungs-Sinfonie“ unter expressiven Hochdampf. ... ein Klangpanorama, in dem sich nicht nur liebliche kontemplative Perspektiven öffnen, sondern durch intensive Farbgebung und differenziert wiedergegebenen Strukturen ein großer alles überwölbender Spannungsbogen entsteht.
Egon Bezold, www.deropernfreund.de, 28.01.2011
Neues von der Zuckerfee
So ersteht "Der Nussknacker" vor uns in seiner ganzen Herrlichkeit und erinnert mit seiner Innovationsfreude (die Celesta für die Zuckerfee war damals eine brandneue Erfindung), dass es vor der Moderne aus Beton, Glas und Stahl auch eine Moderne aus Kandis und Konfitüre gegeben hat, kinderfreundlich obendrein. Jan Brachmann, FAZ, 18.12.2010
Süßer Berliner nie klingen
1. Akt ... Unter Rattle tanzen die Flocken wie in einer Schneekugel, verlieren die Walzer nie ihre Seligkeit. – 2. Akt ... Rattle wirbelt hier mit den Klängen, setzt auf satte, schillernde Farben, wobei die Harfe erneut Vergnügen bereitet. ... Der Tanz der Zuckerfee (einfach nur WOW!: die Celesta) und eine in Saus und Braus vorüberziehende Coda. Heiko Schon, Kultur-Extra, das Online-Magazin, 29.11.2010
Jetzt hat der Pult-Magier erstmals die Adventsmusik par excellence eingespielt: Tschaikowskys Ballettmusik „Der Nussknacker“ (EMI). Und beschert uns damit ein Fest für die Ohren. ce, Focus, 29.11.2010
Rattle und seine Musiker spendieren uns eine wundervolle coleur locale in den vier Nationaltänzen, und im Pas de deux des zweiten Akts überwältigen sie mit einer sündigen Delikatesse, in der sogar eine simple G-Dur-Tonleiter zum Rauschmittel wird. Wolfram Goertz, Die Zeit, 25.11.2010
Rattle zähmt Tschaikowskys plüschiges Nussknacker-Ballett
Simon Rattle hat ihn [den Nussknacker] nun mit den Berliner Philharmonikern in einer ‚Experience Edition‘ herausgebracht und dabei einen neuen Weg gesucht zwischen seelenerfüllter Nostalgie und modernem Hochglanz-Sound. Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 24.11.2010
Simon Rattle hat auf 2 CDs das gesamte Ballett angepackt, und es funktioniert wunderbar. Die Schneeflocken tanzen. Rattle arbeitet exquisit im Detail und hat in seinem Orchester brillante Solisten, was die zwei Akte Nussknacker zum Hochgenuss macht. Das Herz geht auf, wenn im Tanz der Rohrflöten die Intonation derart rein ist, und die Füße würden am liebsten mitwippen, wenn das Orchester beim Trepak loslegt. Ulrike Jährling, www.kulturradio.de, 15.11.2010
Fast schwerelos wirkt diese Musik unter dem Dirigat von Rattle. Nahezu perfekt sind die einzelnen Stimmen aufeinander abgestimmt, die Begleitakkorde sehr sensibel getupft und das Klangbild äußerst homogen gehalten. ... Rattles Nussknacker ist ein echter Genuss ohne allzu viel weihnachtlichen Zuckerguss. Jan Ritterstaedt, www.ndr.de, 09.11.2010
Mit der vorliegenden Gesamtaufnahme, die weit über die beliebte Nussknacker-Suite hinausgeht, präsentiert er [Simon Rattle] mit den Berliner Philharmonikern gewissermaßen einen neuen Tschaikowsky, der auch Klangvisionär und Klangmagier war. Trifft sich gut: Rattle und die Philharmoniker können nämlich zaubern. Sven Scherz-Schade, Inforadio RBB – CD-Tipp, 29.10.2010
Brahms, wie man ihn lieben muss
In Simon Rattles Brahms lodern helle Leidenschaften auf, die Musik ist aber dort, wo es darauf ankommt, auch von zarter Melancholie umflort ... Atemberaubend gelingen dem Dirigenten auch die so schwierig zu gestaltenden Übergänge, in denen er ein Höchstmaß an Spannung aufzubauen versteht. Sir Simon Rattles Brahms ist Weltklasse – und ein Triumph deutscher Orchesterkultur. Peter Blaha, Bühne 10/09
Leicht und gewichtig
Licht klingt hier alles, aufgelockert in seiner Textur und dabei in einem Höchstmass transparent. ... die feine Zeichnung eröffnet ungewohnte Wege der Differenzierung und erschliesst dem Notentext spannende Züge. Das Lineare und das Kontrapunktische ... erhalten hier besondere Aufmerksamkeit. ... Zugleich fehlt es nirgends an Kraft oder Wucht. Eine Referenzaufnahme dieser vier Sinfonien. Und die Berliner Philharmoniker, die in diesen Konzertmitschnitten durchs Band auf höchstem Niveau agieren, zeigen ein ganz neues Gesicht. Peter Hagmann, NZZ, 04.09.2009
Unpathetisch, nicht unromantisch
Rattle gibt deshalb auch nie den Pultmagier, nie den Verführer, sondern eher den eleganten Moderator, der klug und hellsichtig als Anwalt der Partituren auftritt. Es zeichnet sich ... eine beglückende Synthese aus Tradition und Neulektüre der Partituren ab. Einerseits wirkt dieser Brahms fast gänzlich vom Pathos befreit - andererseits ist die Lesart durchaus romantisch, sie kennt ausgeprägte Vibrati und organisch altmodische Tempoveränderungen. So genau auch auf Artikulation geachtet wird, so blühend prall ist der Klang. Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 27.08.2009
Kein Bart und nur eine Spur von Schmäh
Erst spät hat Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern die Arbeit am klassischen Kanon begonnen. Sein Brahms-Zyklus, live mitgeschnitten in der Philharmonie, klingt reif, leicht, entspannt. Mit sattem, nie heimelig werdendem Streicherklang und einer Blech-Gruppe, die sich ungemein weich ein- und ausblenden kann, fabelhaft in allen Soli und ausgedünnten Satzstellen. Christiane Tewinkel, FAZ, 15.08.2009
Lustvolle Kinderwelt "Lustvoll schaffen die Berliner Philharmoniker eine Kinderwelt, in der Magdalena Kozena mitreißend einem frechen, zum Schluss ängstlichen kleinen Jungen ihren warm timbrierten Mezzo verleiht - umgeben von Kollegen, die als singende 'Tasse' oder 'Feuer' brillieren." Dagmar Zureck, Financial Times Deutschland, 30.03.2009
Alles bleibt in der Familie: Sir Simon und die Zauberdinge "... sängerisch exquisit besetzt, Rattle trifft hervorragend die atmosphärische Dichte dieses Nachtstücks [L'Enfant et Les Sortilèges] bis in feinstabgestuftee Farbschattierungen hinein." (eeb), FAZ, 28.03.2009
"Die Träumereien sind leicht wie frischer Schnee, der Ball wirkt festlich wie selten und der Gang zum Schafott schnürt mit seinem wuchtigen Bass-Fundament selbst dem hartgesottenen Hörer die Kehle zu." (cru), Journal Frankfurt Nr.08109, März 2009
Ready to take you off "Die im Anschluss an das Konzert gemachte Aufnahme des grandiosen Berlioz-Werkes unter Nachfolger Rattle jedenfalls würde vielleicht sogar ihm [Karajan] gefallen haben, denn sie ist schlichtweg atemberaubend." (ES), Concerti, September 2008
Klangprächtig "Mit den Berliner Philharmonikern hat ihr Chef das sinfonische Schaustück von Hector Berlioz klangprächtig und flexibel in den Details eingespielt." Manuel Brug, "tonart" Magazin, Herbst 2008
Zivilisierte Drastik "... gibt es in Rattles Interpretation durchaus starke Momente, nicht nur im ersten Satz, dessen Binnenspannung der Dirigent durch gemäßigte Rubati gut zusammenhält. Auch die rhythmische Vertracktheit, die Rattle von den Berliner Philharmonikern mit punktgenauer Artikulation ausführen lässt, verdient Respekt." Tobias Pfleger, www.magazin.klassik.com, 25.08.2008
Berliner Philharmoniker spielen Berlioz: perfekt und ohne Oberflächeneffekte "Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker überzeugen durch eine gleichermaßen brillante wie transparente Lesart. Der Brite navigiert den - wie gewohnt perfekt aufspielenden Klangkörper - detailgenau und sicher durch die Klangmassen, ohne Oberflächeneffekte zu forcieren. Auch Rattle weiß: 'Weniger ist mehr'. MDR Figaro, 18.08.2008
"Rattle dosiert die Frechheiten dieser neoklassischen Musik und stellt sie doch ungeniert aus. Er putscht ihren Puls so auf, dass die Musik schnell zu atmen, zu tanzen, zu swingen beginnt. Den Kopfsatz der Sinfonie in drei Sätzen hat man selten so rassig gehört, er klingt zum einen nach Hollywood, zum anderen nach Ritual. Immer gibt Rattle der Musik eine Dosis mehr Würze mit, als man erwartet." Wolfram Goertz, Die Zeit, 25.09.2008
Stern des Monats "... die Neuaufnahme ... hat etwas Üppiges, Prunkendes, da ist ein Luxus aus Klangpracht und Detailformung, der einen fast trunken macht. ... Hier ist es der sinfonische Drive, der dem Musizieren eine unaufhaltsame Richtung gibt. Die Miniaturen formen sich zu einem Fresko, das Strawinsky wunderbar gefallen hätte." Wolfram Goertz, Fono Forum, September-Ausgabe 2008
Rattle dirigiert Strawinsky "... und wieder hört man diese enorme motorische Energie und einen hellen, durchsichtigen Orchesterklang. Jedes Detail wird ausgeleuchtet, jedes Solo von den großartigen Bläsern veredelt." rud, Mannheimer Morgen, 14.08.2008
Lang ist der Weg zum Halleluja "Simon Rattle lässt sich vom Geschwätz über den verschwundenen 'deutschen Klang' nicht beirren. ... Die Mühe lohnt sich, das erlösende Halleluja in C kommt." cfl, Rheinischer Merkur, 19.06.2008
"... das Klangbild dieses Orchesters elektrisiert immer wieder. Die Aufnahmetechnik ist sensationell, das Ergebnis macht süchtig."
kfm, Dresdner Neueste Nachrichten, 18.08.2008
„Die grenzenlose Wehmut des Schlusssatzes glimmt überirdisch.“
Lothar Brandt, Audio Live 5/2008
Rattles Reifezeugnis
„Schon der Anfang des Kopfsatzes birgt Geheimnisse, und die beiden etwas grotesken Mittelsätze besitzen bei Rattle koboldhaften Witz. ... Die dünnhäutige Melancholie des langsamen Finalsatzes vermittelt Rattle mit großem Fensinn – ein Reifezeugnis.“
(wall), WZ, 11.04.2008
„Diese neue Aufnahme von Mahlers letzter vollendeter Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern besticht durch einen wunderbar-warmen, homogenen, exzellent ausbalancierten, und vor allem sehr durchsichtigen Klang.“
Elisabeth Richter, NDR Kultur, 20.03.2008
Umsichtig
"Diese Aufnahme lebt von genauer Proportionierung ... von großer Assoziationskraft, von Liebe zum Detail und diskreter Verspieltheit."
Christoph Vratz, FONO FORUM 03/08
Schwungvoller Jahresabschluss der Berliner Philharmoniker
"Interpretatorisch weicht Simon Rattle nicht sonderlich von der Vielzahl der Einspielungen ab, wenngleich es vor allem bei den ruhigen Passagen in den ‚Bildern' gelingt, den besonders schönen Klang seiner Berliner Philharmoniker herauszukitzeln. www.schallplattenmann.de, Ausgabe #569, 04.02.2008
Mit Russland ins neue Jahr
"Es ist die Selbstverständlichkeit der künstlerischen Ausnahmeleistung ... die diese Aufnahme zu einer Demonstration dessen werden lässt, was Orchester heute bedeuten muss."
Paul Hübner, Magazin Klassik: www.klassik.com, 23.01.2008
"... märchenhaft zum Klingen gebracht durch exzellente Musiker. ... Simon Rattle kostet die Kontraste der Partitur voll aus und trägt durch subtile Tempogestaltung eine zusätzliche Spannung hinein."
Dirk Hübner, Kulturradio am Mittag: www.kulturradio.de, 14.01.2008
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